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Meine Zeit in Chile neigt sich dem Ende zu. Bereits in wenigen Tagen werde ich meine Füßchen wieder auf deutschen Boden setzen und endlich wieder körniges Vollkornbrot mit schmackhaften Käse schlemmen. Und Franzbrötchen. Und Schokolade mit 85% Kakaogehalt. Und was man hier sonst noch so alles nicht (leicht) findet. Und damit ich in Ruhe packen und mich von den liebgewonnen Menschen verabschieden kann, habe ich die liebe Simone von Ofenlieblinge um Verstärkung gebeten, weil ich ihren Blog so gerne mag. Und sie hat zugesagt.🙂 Nun aber genug geredet; Bühne frei!
Aviso para mis estimados lectores hispanohablantes: Pronto, esta receta de una amiga bloguera alemana también será disponible para ustedes, en castellano.

Während Anni noch ihre letzte Zeit in Chile genießt und das schöne Land bereist habe ich für sie und für Euch ein kleines feines Törtchen gebacken: eine Amaretto-Schokoladen-Torte a la Annik Wecker. Yummie

Amarettoschokotorte

Der Boden ist eine Art Biskuitteig, der nicht mit Mehl, sondern mit fein geriebenen Amarettini gebacken wird. So wird der Boden unglaublich locker und saftig. In die Creme kommt für den feinen Amaretto-Geschmack genau selbiger: nämlich gaaanz viel Amaretto. Kurzum, für Liebhaber kleiner feiner besonderer Törtchen ist das genau das Richtige.

Und das kleine handliche Format (20-22 cm) ist auch bestens für wenig Esser geeignet. Wir fanden die Torte mächtig lecker und deshalb habe ich sie als meinen Gastbeitrag für Anni hier auf ihrem Blog ausgewählt.

Amarettoschokotorte Amarettoschokotorte Amarettoschokotorte

Zutaten für den Boden (2 Böden a 20-22 cm)

100 g Zartbitterschokolade, 100 g Butter, 80 g Zucker, 1 MSp Vanille, 6 Eier, 120 g Amarettini, 1 Prise Salz

Für die Füllung

6 Blatt Gelatine, 6 Eigelb, 120 g Puderzucker, 100 ml Amaretto gerieben, 400 g Mascarpone, 200 g Sahne geschlagen

Für den Guss

75 g Zartbitter-Schokolade, 1 Tl Honig, 2 El Butter

Zu Verzieren: Wer mag, kann die Seiten noch mit Schoko-Crisps einkleiden. Ich hatte sie noch übrig und sie zur Dekoration verwendet. Funktioniert aber auch wunderbar ohne.

Zubereitung Boden

2 kleine Springformen oder Tortenringe mit Backpapier auslegen bzw. auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Eier trennen und Amarettini fein zerbröseln. Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Butter mit der Hälfte des Zuckers und Vanille schaumig rühren und nacheinander die Eigelbe einrühren. Anschließend die abgekühlte Schokolade unterrühren. Eiweiß mit Salz steif schlagen,  den restlichen Zucker einrieseln lassen und zu festem Eischnee schlagen. Die zerbröselten Amarettini unterheben, den Teig auf die beiden Tortenringe/ Springformen verteilen und bei 150 Grad etwa 25 Minuten backen, anschließend abkühlen lassen.

Für die Füllung

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelbe mit Zucker über heißem Wasserbad 5 Minuten schaumig rühren. Amaretto erhitzen und Gelatine darin auflösen, anschließend langsam unter die Eigelbmasse rühren. Dann Mascarpone unterrühren, Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben.

Fertigstellung

Laut Rezept soll man die beiden Böden noch einmal durchschneiden. Das hat bei mir nicht so gut funktioniert, deshalb habe ich sie so gelassen. Den ersten Boden auf eine Kuchenplatte legen und mit einem hohen (Torte wird durch die vielen Schichten recht hoch!) Tortenring umschließen. Dann nacheinander Tortenböden und Creme schichten und mit einer Cremeschicht abschließen. Etwa 1 Stunde kühl stellen, dann Schokolade, Honig und Butter zu einem Guss schmelzen und auf die Torte geben. Schön verteilen und wieder 1 Stunde kühl stellen.

Wer möchte kann die Torte noch mit Kakao oder anderen Dingen verzieren.

Anschneiden und genießen. Yummie!

Lasst es Euch schmecken und genießt das schöne Leben! Liebe Anni, ich wünsche dir noch eine tolle Zeit in Chile, genieße deine Reisen und Eindrücke!

Simone von Ofenlieblinge